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Gardetanz im Allgemeinen
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie: Der heutige Gardetanz oder auch Gardetanzsport ist auf die Girltruppen der Revuetheater aus den 1920er und 1930er Jahren zurückzuführen. Karnevalvereine haben diese Idee aufgegriffen und schickten auf ihren Sitzungen Mädchengarden auf die Bühne. Die typische Kleidung ist oft an Uniformen aus dem 18. Jahrhundert angelehnt: Dreispitz, Perücke, Uniformjacke, Spitzenjabot dazu ein kurzes Röckchen (oft plissiert), darunter Petticoat, Strumpfhose, weißes Spitzen- oder Rüschenunterhöschen bzw. Ballettbody, Stiefel oder (Tanz)-Schnürstiefel. Die erste weibliche Tanzgarde war die Blaue Tanzgarde der KG Möbelwagen Stuttgarter Karnevalgesellschaft e.V., die 1947 gegründet wurde und eine der erfolgreichsten Garden in Deutschland ist. Auch heute noch ist die "Blaue Tanzgarde" auf Turniere, Umzügen und Faschingsveranstaltungen vertreten. In Deutschland wurde in großen Gruppen zu Marschmusik im 4/4-Takt getanzt. Gleichzeitig entwickelte sich in den Niederlanden und Belgien ein anderer Tanzstil. Inspiriert von der slawischen, slowenischen und bayerischen Volksmusik wurde hier zu Polka - Musik im 2/4 Takt getanzt. Entgegen der landläufigen Meinung hat sich der Gardetanz zumindest innerhalb der Turnierszene zu einem Leistungssport entwickelt, der vor allem im Solistenbereich ein Trainingspensum von oft deutlich über 10 Wochenstunden erfordert, um vordere Turnierplatzierungen zu erreichen.
Die Garde im Männerverein 1863 e.V.:Prinzengarde:
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